Umsatz verdoppeln – Stellschraube 2: Opt-In-Rate erhöhen

Für Dom Goucher und Pete Williams gibt es sieben Faktoren, die sich auf den Umsatz auswirken. Auf die sollte man sich konzentrieren und versuchen, sie jeweils um 10 Prozent zu steigern. Wenn das für alle Bereiche gelingt, verdoppelt sich der Umsatz. Einfach, oder?

Ich habe das Konzept "7 levers of business success" hier vorgestellt. In den nächsten Wochen geht es darum, das Ganze in die Tat umzusetzen: Heute Stellschraube 2: Opt-In-Rate erhöhen.

Machst du es potenziellen Kunden leicht, bei dir zu kaufen? 

Auf vielen Seite gibt es das Angebot: "Registrieren Sie sich hier für unseren Newsletter". Worum es sich lohnt, meine E-Mail-Adresse herzugeben, wird häufig nicht erklärt, außer dass mich viele tolle Neuigkeiten erwarten. Jüngst war das Ganze noch strategisch günstig am untersten rechten Rand der Seite. Die Opt-In-Rate ist vermutlich niedrig.

Eine vertane Chance, denn Opt-In heißt, dass der Kunde im Verkaufsprozess eine Stufe weitergeht. Sich also nicht nur im Laden umschaut, sondern Schuhe ausprobiert, ein Angebot einholt, eine Testversion herunterlädt: Oder wie es Pete Williams ausdrückt, der das Konzept des "7 levers of business success" mitentwickelte:
"It’s them [the customers] showing further interest and actually interacting with your business. That’s the opt-in."
Nur, in vielen Fällen ist für Kunden der nächste Schritt schwer bis unmöglich. Hier ein paar Fehler:

  1. Kontaktdaten sind schwer zu finden, etwa die Telefonnummer. Stattdessen gibt es eine info@-Adresse, bei der ich hoffen darf, nicht im Spam-Folder zu landen.

  2. Es ist unattraktiv. "Hier für den Newsletter registrieren" ohne Hinweis zu möglichen Themen oder Inhalten bringt wenig bis keine Registrierungen.

  3. Es gibt nichts, was ein interessierter Kunde ausprobieren/testen kann. Oder Dinge, die für ihn einen Mehrwert darstellen, ein interessanter Newsletter, E-Books, Whitepapers etc.

  4. Es fehlen Informationen zum Portfolio: Der Kunde kommt schon von selbst drauf, was ich anbiete.

  5. Keine Follow-Ups. Ein anderes Extrem ist viel guter Content, für den die Leute eine E-Mail-Adresse hergeben, aber danach kommt nichts mehr. 

Wie kannst du es (zukünftig) besser machen und die Opt-In-Rate um 10 Prozent steigern, so wie es das Konzept "7 levers of business success" vorsieht?

Die zentrale Frage bei Opt-Ins ist: Was kann ich tun, damit der Kunde den nächsten Schritt im Kaufprozess macht bzw. was soll er im nächsten Schritt tun? Beispielsweise:

  • Wer da suchet, der findet. 
    Wie leicht ist es, die wichtigsten Informationen zu finden, also Feature, Leistungsumfang, Dauer, ggf. Preis ... Gibt es Produkte/Services, die du noch anbieten kannst? Siehe auch mein Blogpost "100.000 Euro pro Monat".

    Linktipp: "How to Create a Killer List Building Offer (Even if You Have No Product to Sell)"

  • “Testen Sie uns!”
    Kann der Kunde etwas testen/ausprobieren? Gibt es eine kostenlose Evaluation, Session usw.? Ist es leicht, sich ein Angebot einzuholen, oder ist der Hinweis versteckt?





Fazit: 

Was ist der nächste logische Schritt, nachdem jemand auf deiner Seite ist? Wie kannst du dafür sorgen, dass er den nächsten Schritt im Kaufprozess macht bzw. was soll er im nächsten Schritt tun?


Im dritten Teil geht es um Konversion, also aus Interessenten Kunden zu machen.

Weitere Artikel zu der Serie "Umsatz verdoppeln:


"Umsatz steigern - die sieben Stellschrauben" (Vorstellung Konzept)

"Stellschraube 1: Traffic erhöhen"


Weitere interessante Links: 

Wer die Podcast-Folgen von Dom Goucher und Pete Williams zu "7 Levers of Business Success" anhören oder die Transkripts nachlesen möchte, hier die Links:

Folge 16: "The 7 Levers of Business" (Vorstellung des Konzepts)

Folge 52: "7 Levers of Business Redux" (das Konzept wird erneut aufgegriffen + neue Ideen)







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